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Onlinemarketing im Einzelhandel: 10 Tipps

von Lokales Onlinemarketing

Text-Stratege

Dieser Beitrag ist für jene, die handeln statt zu jammern. Er zeigt die Möglichkeiten, die du als stationärer Händler hast, über das Internet an Kunden zu kommen. Du erfährst 10 Tipps für ein erfolgreiches Onlinemarketing im Einzelhandel

Punkt 1: Die eigene Website als Basis

Mit der eigenen Homepage beginnt dein lokales Online-Marketing. Sie ist dein Blickfang im Internet, deine Visitenkarte und vielleicht noch mehr? Wenn du alles richtig machst, ist deine Website ein weiteres Schaufenster, eine zusätzliche Vitrine, eine zusätzliche Abteilung, ein Vertreter, der für deine Mitarbeiter Termine macht, oder ein weiterer Kundenberater. Was braucht eine gute Website für einen Juwelier oder stationären Händler?

  • Antwort Nr. 1: Die Website, die Homepage ist für deine potenziellen Kunden da draußen attraktiv.
  • Antwort Nr. 2: Die Website gehorcht den Grundregeln der Suchmaschinen-Optimierung.

Wann ist eine Homepage attraktiv?

Wann sagt ein User „Wow“? Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Ein attraktives Design mit Logo und Firmenfarben
  • Übersichtliche Menüführung
  • Attraktive Inhalte: Texte, Bilder, Videos, Downloadmöglichkeiten für Prospekte oder Hauskataloge
  • Kontakt-Daten, die auf jeder Seite zu sehen sind.
  • Interaktions-Möglichkeiten: Umfragen, Terminvereinbarungen, Kommentar-Möglichkeiten
  • Überragende Inhalte, ich wiederhole, überragende Inhalte, ich wiederhole nochmals, überragende Inhalte, die den User motivieren, dein Geschäft zu besuchen.

Das Web steht nicht still. Jeder, der sich mit Online-Marketing befasst, informiert sich regelmäßig, was aktuell Stand der Dinge ist.

Die Website oder die Homepage, wie vielfach der Online-Auftritt bezeichnet wird, sollte dem User, dem Besucher einen echten Grund liefern, warum er dein Geschäft besuchen soll. Wie kann das gehen?

  • Über dein Angebot durch besondere Produkte und Marken
  • Besondere Services oder Dienstleistungen, die dein Geschäft einzigartig machen.
  • Eine besondere Unternehmensgeschichte mit Meilensteinen, die noch heute wichtig für dein Haus sind.
  • Eine besondere Unternehmens-Kultur, eine besondere Herzlichkeit Ihrer Mitarbeiter bzw. der Inhaber
  • Eine besonders lässige Werbung

Die Seite sollte die Grundregeln der Suchmaschinen-Optimierung beachten

Was heißt das? Ganz einfach. Jeder Suchmaschinen-Crawler sollte in der Lage sein, die Seite zu lesen. Die Seiten müssen daher technisch sauber sein. Wie das im Detail geht, würde zu weit führen. Aber trotzdem eine kurze Checklist sei hier gebracht.

Kurz-Check Onpage SEO:

  • Sprechende URLs vorhanden.
  • Hat jede Seite entsprechende Metatags?
  • Sind die Bilder der Seite mit Alt-Tags versehen?
  • Stimmt die Überschriften-Struktur der Seite?
  • Sind alle Seiten gut mit Links durchblutet?
  • Lädt die Seite schnell genug?
  • Ist die Seite auf Smartphones gut lesbar und bedienbar?
  • Gibt es keinen Duplicate Content?
  • Haben die Seiten ausreichend Text?

Ein gutes Tool, mit dem du selbst als Seitenbetreiber jede einzelne Seite Ihres Online-Auftrittes checken können, ist oneproseo.com.

Punkt 2: Ist deine Seite gut verlinkt?

Links von Websites, die auf Ihren Internet-Auftritt, auf deine Homepage verlinken, sind eine Art Empfehlung. Wer verlinkt, will sagen: „Schaut, hier habe ich etwas Tolles für euch!“ Wichtig ist, dass die Links qualitativ hochwertig und sinnvoll sind. Ein Link von einer Glücksspiel-Seite oder einer nicht-jugendfreien Seite ist in der Regel eher negativ zu bewerten.

Was sind gute Links?

  • Links von bekannten Marken, z. B. von deinen Lieferanten.
  • Links von Fachzeitschriften auf deine Homepage
  • Links von Bloggern, die sich auf dein Sortiment spezialisiert haben.
  • Links von verwandten Dienstleistern: Z.b. Hochzeitsdienstleister, wenn du Trauringe verkaufst.
  • Links von Geschäftspartnern und Netzwerkpartnern, die für deine Kunden interessant sind: Beispielsweise bekannte Gastronomen, Hotels, etc.

Und was sind deine Spezialitäten? Von wem könnte deine Website einen guten Link bekommen? Linkaufbau ist für das Renommee Ihrer Seite wichtig. Auch in der sogenannten lokalen Suchmaschinen-Optimierung spielen Links eine wichtige Rolle.

Punkt 3: Google My Business

Ein Google My Business Eintrag ist zentral für lokales Online-Marketing. Warum? Weil dadurch die Chance steigt, in der lokalen Suche besser gefunden zu werden. Meiner Erfahrung nach ranken Seiten mit einem Google My Business Eintrag nicht nur über die Homepage selbst, sondern über den My Business Eintrag selbst.

Nicht zu vergessen ist die Verknüpfung zum Google-Kartendienst Google-Maps, der ebenfalls über die Adresseingabe im My Business Profil gesteuert wird.

Kartendienste sind speziell bei der mobilen Suche wichtig.

Welche Präsentations-Möglichkeiten hast Du mit einem Google My Business Eintrag?

  • Bilder zeigen: von Ihrem Geschäft, Ihrem Sortiment, Ihren Mitarbeitern und Service-Leistungen.
  • Eine kurze, prägnante Beschreibung, für was dein Geschäft steht.
  • Kontakt-Daten
  • Öffnungszeiten
  • Link zur Homepage.
  • Und vieles mehr …

Wichtig. Wenn du einen Google My Business Eintrag vornehmen, solltest du darauf achten, Firmenbezeichnung und Kontaktdaten einheitlich anzugeben. Speziell, wenn du später auf anderen Branchenbüchern unterwegs bist.

Punkt 4: lokale Branchenbücher und Verzeichnisse

Branchenbücher sind im Grunde graue Vorzeit vor der Ära der Suchmaschinen. Denn Google übernimmt selbst Funktionen eines Branchenbuchs. Daher solltest du dich nur auf die wichtigsten Branchenverzeichnisse konzentrieren, speziell jene deiner Stadt.

Diese sind zum Beispiel:

  • Branchenbücher Ihrer Stadt z. B. www.muenchen.de
  • www.11880.com
  • www.gelbeseiten.de
  • www.suchen.de
  • www.yasni.de
  • www.klicktel.de
  • www.yellowmap.de
  • www.cylex-telefonbuch.de
  • www.branchenbuchsuche.de
  • www.branchen-info.net
  • www.hotfrog.de
  • www.branchenbuch.meinestadt.de
  • www.branchenbuch.derwesten.de

Falle nicht auf Anbieter herein, die dir weismachen wollen, wie lebensnotwendig Branchenbücher für die Suche sind. Prüfe lieber, wie viel Traffic du von den Branchenbüchern tatsächlich bekommst. Dabei hilft dir der Akquisitions-Report von Google-Analytics. Aus meinen Analytics Auswertungen für viele lokale Websites weiß ich, dass der Traffic, der von Branchenbüchern kommt, eher unbedeutend ist.

Also, wenn Branchenbuch, dann nur kostenlos. Budget kannst Du an anderer Stelle besser einsetzen.

Und noch ein Tipp: Halte die Anzahl der Branchenbücher überschaubar. Denn du musst bei Änderungen Ihrer Kontaktdaten alle diese Daten aktualisieren. Nur eine einheitliche Firmenbezeichnung und eine einheitliche Angabe der Kontaktdaten helfen für gute Positionen bei den Suchmaschinen. Ansonsten verwirrst du die Suchmaschinen und alle Anstrengung, die Einträge zu tätigen, war umsonst. Hinzu kommt, dass manch Branchenbuch Kundenbewertungen zulässt. Wer smart ist, prüft zeitnah, ob das eigene Unternehmen im Netz eine Bewertung erhalten hat. Je mehr Branchenbücher, desto zeitaufwändiger das Ganze.

Wichtig sind Kanäle, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Hierbei dürfen die sozialen Medien nicht verschwiegen werden.

Punkt 5: Lokale soziale Medien

Bereits der My Business Eintrag hat schon was von einem sozialen Portal, weil du aktiv mit dem User kommunizieren kannst. Die weiteren wichtigen sozialen Medien sind:

Facebook

Facebook mit seinen 27 bis 28 Millionen deutschen Teilnehmern ist da schon ein anderes Kaliber. Beinahe die halbe deutsche Republik hängt auf Facebook ab. Betrachten wir Facebook genauer und beginnen wir mit der Einrichtung einer Fanpage, sollte dein Geschäft noch keine haben.

Wie richtest du die Fanpage für dein lokales Geschäft ein?

Lokales Onlinemarketing für Einzelhändler und Juwelier funktioniert auf Facebook mit einer Fanpage. Dazu errichtest du auf Facebook die Fanpage für ein lokales Geschäft. Die Einrichtung geht recht leicht. Du brauchst:

  • Ein attraktives Coverfoto
  • Ein Profilbild
  • Die Kategorie: lokales Geschäft
  • Die Branchenkategorie: Juwelier, Mode oder andere
  • Die Facebook-Internet-Adresse: möglichst mit Ihrem Firmen oder Markennamen
  • Adress- und Kontaktdaten
  • Öffnungszeiten
  • Eine Kurzbeschreibung – die Stärke Ihres Geschäftes
  • Das Impressum
  • Eine ausführliche Beschreibung – Hier gehst du ins Detail.
  • Allgemeine Informationen
  • Die Preislage
  • Parkmöglichkeiten
  • Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Sorge dafür, dass alle Einzelheiten deiner Fanpage mit Sorgfalt erstellt werden. Optisch wichtig sind das Coverfoto und das Profil-Bild. Es trägt zum Branding Ihres Geschäftes.

Wichtige Nebenbedingung für Coverfoto und Profilfoto: Der Textanteil am Bild darf 20% nicht übersteigen. Facebook ist in der Lage, dies sehr genau zu messen. Wenn du dies nicht beachtest, kann es sein, dass du für deine Fanpage keine Werbung auf Facebook machen können.

Wie baust du Fans für deine Fanpage auf?

Ganz einfach. Durch Beiträge auf Ihren Seiten, die spannend, interessant, humorvoll, lustig,… Kurz durch Beiträge, die Besucher motivieren, die Fanpage zu liken. Dazu braucht es am Anfang eine strategische Vorgehensweise.

  • Bereite Beiträge für mindestens eine Woche vor. Wenn du zweimal pro Tag einen Beitrag schreibst, brauchst Du folglich 14 Beiträge.
  • Stelle einen Redaktionsplan für mindestens einen weiteren Monat auf.
  • Diese Beiträge planst du gezielt für die eine Woche. Jeden Beitrag kannst du planen, das heißt, Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung festlegen.
  • Sorge in deinem Freundeskreis dafür, dass deine Freunde die Seite liken.
  • Motiviere Mitarbeiter mit Facebook-Account, die Seite zu liken.

Sind deine Beiträge gut und ist der Freundeskreis Ihrem Geschäft gewogen, wirst du Schritt für Schritt Reichweite erzielen.

Was auf Facebook nicht funktioniert?

Reines Eigenlob, uninteressante Bilder, die 1000. Variante des gleichen Lieferantenbildes einer Uhr, eines Rings etc. Damit wirst du keine Fanbasis über Facebook aufbauen. Eine Fanpage, so einfach sie zu erstellen ist, so schwierig ist es, wirklich eine gute Fanbasis aufzubauen.

Facebook-Anzeigen als Brandbeschleuniger

Wenn es über ihren Facebook-Freundeskreis nicht funktioniert, musst du Anzeigen nachhelfen.

Warum Facebook-Werbung für lokale Händler spannend ist?

Du kannst mit Facebook-Anzeigen die unterschiedlichsten Ziele verfolgen und sie für deine Werbestrategie maßgeschneidert einsetzen.

  • Fans für die Seite gewinnen.
  • Beiträge bewerben, die auf Events in Ihrem Geschäft hinweisen.
  • Anzeigen mit Werbung für deine Homepage oder Ihren Online-Shop.
  • Events in Ihrem Geschäft bewerben.

Was heißt das für Dich als Händler?

  • Spannende Produkte herausstellen und bewerben.
  • Gute Service-Tipps herausgeben und teilen und dadurch Kompetenz aufbauen.
  • Als potenzieller Arbeitgeber positiv hervortreten.

Die Möglichkeiten hier sind vielfältig und machen den Reiz von Facebook für lokale Geschäfte aus.

Da Facebook sehr kreativ ist, entstehen laufend neue Werbeformate. Spannend wird zum Beispiel in Kürze der Rollout von Facebook-Canvas.

Warum es auf Facebook keine Streuverluste gibt?

Nicht nur die vielfältigen Werbemöglichkeiten, machen Facebook für lokale Einzelhändler interessant.

Du kannst exakt bestimmen, wer die Facebook-Werbung sehen soll und wer nicht. Denn du bestimmst beim Schalten einer Anzeige:

  • Einzugsgebiet
  • Alter der Facebook-User, die die Werbung sehen sollen.
  • Geschlecht
  • Interessen

Gerade der letzte Punkt ist sehr differenzierbar. Beispielsweise kannst du eine Anzeige für Damen von 25 bis 35 ausspielen, die sich nachweislich für die Mode von Calvin Klein interessieren.

Du siehst, Facebook ist ein mächtiger Kanal. Du kannst:

  • Dich professionell präsentieren.
  • Mit interessanten Beiträgen auf dein Unternehmen aufmerksam machen.
  • Eine hohe Fanbasis aufbauen und dadurch deine Bekanntheit als Marke stärken.
  • Differenziert werben ohne Streuverluste.

Damit sind die Möglichkeiten bei Facebook kurz angerissen.

Ich darf als Autor betonen, dass jeder einzelne Aspekt bei Facebook einen eigenen großen Beitrag verdiente. Wir wollen trotzdem – nach diesem umfangreichen Facebook-Exkurs – wieder zum Thema lokales Online-Marketing zurückkehren.

Betrachten wir, was es in den sozialen Medien noch alles gibt.

Punkt 6: Bewertungsportale

Sowohl bei Facebook, als auch bei Google My Business können User Bewertungen über dein Geschäft abgeben. Es gibt daneben reinrassige Bewertungsportale, bei denen es ausschließlich um Kundenerlebnisse in Restaurants, Geschäften etc. geht. Dazu zählt zum Beispiel Yelp.

Ist ein Yelp-Profil zielführend?

Ein reiner lokaler Bewertungsdienst ist Yelp. Hier kannst Du als Geschäftsinhaber Firmenprofile anlegen, die User dann bewerten. Die Profile sind kostenlos. allerdings bietet ein kostenpflichtiges Profil bessere Platzierungen. Yelp hat den Nachteil, dass alle Yelp-User sich hinter einem Pseudonym verstecken. Das bietet Raum für Missbrauch.

Mein Tipp: Ruhig ein kostenloses Yelp-Profil anlegen und sich über jede positive Bewertung freuen. Bei negativen Bewertungen solltest du definitiv Flagge zeigen.

Negative Bewertungen im Internet – wie kontern?

Positive wie negative Bewertungen sind für dein lokales Online-Marketing als stationärer Händler wichtig. Gab es früher den Spruch: „Ein zufriedener, begeisterter Kunde erzählt es drei Bekannten, ein unzufriedener erzählt es zehn“, so ist das im Internet-Zeitalter anders. Hast Du auf Google in deinem GMB-Profil eine schlechte Bewertung und wird dein GMB-Profil von 18.000 Usern im Monat aufgerufen, dann sehen 18.000 User diese negative Bewertung. Im Jahr sind es dann also über 200.000 User.

Entscheidend ist, richtig zu reagieren:

  • Die Negativ-Bewertung rechtzeitig entdecken.
  • Auf die negative Bewertung souverän reagieren.
  • Bedauern zum Ausdruck bringen und sich entschuldigen.
  • Dem Kritiker eine gute Lösung anbieten.

Wer richtig reagiert, kann vieles gutmachen. Selbst wenn ein Troll es auf dich abgesehen hat und dich mit negativer Kritik fertigmachen will, kannst du mit einer souveränen Replik, die freundlich, herzlich, verständnisvoll und auf Deeskalation abzielt, beim Publikum viele Pluspunkte machen. Dann ist eine schlechte Bewertung ein regelrechter Glücksfall für dein Marketing.

Punkt 7: Ratgeberportale

Ratgeberportale haben in der Regel keinen lokale Fokus. Die User, die Ratgeberportale benutzen sitzen deutschlandweit verteilt.

Trotzdem treten zum Beispiel Fragen auf wie:

  • „Wo kann ich in Münster die Marke Storm kaufen?“
  • „Wer repariert in Nürnberg mechanische Uhren?“
  • „Wo kann ich mir in Hamburg Ohrlöcher stechen lassen?

Wenn du auf diese Signale richtig reagierst, kannst Du für deine Marke einiges erreichen. Dies erfordert aber systematisches Scannen der Portale. Ähnlich funktioniert es auf Fachportalen für Uhrensammler etc.

Punkt 8: Kartendienste

Mit einem My Business Eintrag bist du automatisch mit Google Maps verbunden. Jeder der in Ihrer Stadt Google Maps benutzt, kann so dein Geschäft wahrnehmen. Ähnlich funktionieren andere Kartendienste. Die Wichtigsten sind die von Bing oder von Apple oder der von Openstreetmap. Kommen wir zum letzten Punkt, der bezahlten lokalen Online-Werbung.

Punkt 9: Bezahlte lokale Online-Werbung

Facebook haben wir bereits besprochen und die Vorteile lokaler Werbung festgestellt. Du kannst regional treffsicher werben und nur für Mitglieder Ihrer Zielgruppe Anzeigen schalten.

regionales Targeting bei Google Ads

Beispiel für regionales Aussteuern einer Kampagne bei Google Ads | Screenshot Google

Das geht nicht nur auf Facebook. Auch mit Google Ads kannst du gezielt für dein lokales Geschäft Werbung machen. Dabei sind interessante Zielsetzungen möglich:

  • Du bewirbst deine Homepage.
  • Du motivierst die Leser der Anzeige, bei Ihnen im Geschäft anzurufen.
  • Die Telefon-Variante ist speziell im mobilen Internet spannend.
  • Du schaltest Werbung zu den Tageszeiten, die für deine Kunden am wichtigsten sind.

Damit kannst du dein Budget hervorragend steuern.

Punkt 10: Überwache das Netz bezüglich deines Ladens

Betreibe Social Media Monitoring. Was heißt das? Du beobachtest das Netz, ob dein Unternehmen Erwähnungen aufweist. Zum Beispiel positive oder negative Bewertungen. Eine einfache Möglichkeit ist es, sogenannte „Alerts“ anzulegen. Es gibt die Google Alerts und die talkwalker Alerts.

Bei Google gehst du mit deinem Google Konto auf die Alerts und legen dort Suchbegriffe an, die du verfolgen willst. Beispielsweise deinen Firmennamen als Suchbegriff und Alert. Immer wenn im Netz dein Firmenname erwähnt wird, erhältst du eine E-Mail mit der Quelle, wo die Erwähnung stattfand.

Das können sein:

  • Ratgeberforen
  • Bewertungsportale
  • Blogs
  • News

Die Google Alerts und die talkwalker Alerts sind ein kostenloser Dienst.

Es geht natürlich auch teuerer. Profis nehmen für das Social Media Monitoring eigene Software her, bei der sie in der Regel eine monatliche Gebühr zu leisten haben. Mein Tipp: Probiere als erstes Google Alerts in Kombination mit den talkwalker Alerts aus. Dann kannst du immer sofort reagieren, wenn Kritik im Netz auftaucht.

Schluss – viele Möglichkeiten als stationärer Händler

Die Online-Kanäle bieten viele Möglichkeiten für dich als stationärer Händler, Kunden in dein Geschäft zu holen. Die Basis ist eine exzellent gestaltete Homepage mit einzigartigen Inhalten, die dein Geschäft und seine Alleinstellungsmerkmale hervorheben. Deine Homepage ist die Basis, ist Pflicht und Kür zugleich. Pflicht sind attraktives Design, gute Bedienbarkeit, gute Suchmaschinenoptimierung auf Ihrer Seite. Die Kür sind immer und immer und immer aktualisierte Inhalte. Präsenzen auf sozialen Kanälen, allen voran My Business und Facebook sind die Kür.

Wer hier Zeit und Geld investiert, kann viel für die Bekanntheit seines Geschäftes erreichen, sein Geschäft zur lokalen, überregionalen Marke machen und über Aktionswerbung bzw. Event-Werbung die Aktivitäten am POS potenzieren.

Andreas Wieland

Andreas Wieland

Der Text-Stratege

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